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Montag, 5. Dezember 2011

Hämatome

Eine schlechte Nachricht und mein Gehirn verweigert den Kontakt zur Logik.
Mein erster Tag Arbeit nach zwei Wochen Abstinez.

"Ach,... Übrigens: In der Zeit, in der du krank warst, ist mir bewusst geworden, dass es so nicht weitergeht. Die Arbeit überfordert mich. Habe mich jetzt in einem anderen Betrieb beworben. Bitte erzähle es aber noch Keinem!"

Stille.
Was sagte sie gerade? Sie geht.
Klar, lass' mich ruhig alleine. Du bist ja nur die dritte Kollegin, die innerhalb von einem halben Jahr die Kurve kratzt.

Danach wurde es befremdlich in meinem Kopf. Kann mich nur an Konzentrationsstörungen, Tränen, ein paar Tritten und Schlägen gegen Wände und ein verletztes Herz erinnern.

Bein links

Bein rechts

Zum krönendem Abschluss habe ich das noch mit einer Fressorgie gefeiert. Oh, Scheiße.
Ist es überhaupt legal sich ständig so einsam und verzweifelt zu fühlen?

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