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Montag, 13. Januar 2014

Taschentücher

Eine leere Packung Taschentücher liegt neben mir.
Denn manchmal fange ich ohne Grund an zu weinen. Wache sogar Nachts auf, um zu weinen - vielleicht auch weil ich weine.
In meinem Kopf spricht eine Stimme: "Da sind lediglich die Depressionen", doch hilft das auch nicht. Ein kleiner Teil versucht die Gedanken davon zu schieben, immer weiter zur Seite, immer mehr in die Ecke. Ach, hätte ich noch einen Funken Stolz übrig, damit ich behaupten könnte, die Schwerkraft wäre allein am Fall dieser Tränen verantwortlich. Jedoch leeren sich Verpackungen, niemals aber die Sorgen. Wie lächerlich einfach zu zerreißen, genau wie meine Träume, nur um ein gebrochenes Herz zu wiegen.

Einzeln wische ich die Überbleibsel des Chaos auf, trockne die Tränen in weißer Sehnsucht.
Herrn Opfer vermisse ich auch, als wären schon Wochen vergangen. Nur seine gedrückte Haltung geht mir nicht mehr aus dem Gehirn - die Niederlage in seinem Rückgrat, Abschied in seinen Händen.
Falle ich gerade durch die Decke? Durch die Erdschichten?
Jeder ist nun enttäuscht, oder wütend, oder verwirrt, oder missverstanden.
Nachempfinden kann ich es nicht. Nicht die gelegentlichen, unbeantworteten Nachrichten von ihm mit "Bitte, bitte rede mit mir" am Anfang und "Warum tust du mir das an?" am Ende. Nicht die omnipotenten Eulenaugen von K., die sich verdammt noch mal ohne Aufforderung eingemischt hat und ihm Gefühle aufgeschwatzt hat, die sich ohne Zutun niemals so entwickelt hätten.
Egal.
Daran mag ich nicht denken. Nicht an ihn. Nicht an sie. Eigentlich muss man sie vor mir beschützen, genau das werde ich auch. Nicht weniger. 

Sonntag, 12. Januar 2014

Das Böse

Sie fragt mich danach, ihr das Böse zu zeigen.
Ich drücke ihr einige Packungen Benzodiazepine, Antidepressiva und Neuroleptik in die Hand, flüstere "Ein Leben ohne dies" und schließe mich im Badezimmer ein.

Samstag, 11. Januar 2014

Wahnverbrecher

Unangenehm wie ich nun einmal werde, wenn ich von Vorwürfen und unagefochtenen Selbsturteilen geplagt bin, konnte ich gar nicht anders als auf die Suche nach einem Ventil zu gehen. Jeder andere in meiner Familie hat genügend eigene Sorgen - von Überstunden am Arbeitsplatz über isolierte Herzen bis Bauchspeicheldrüsenentzündugen, was für ein Wort; wer kann da schon mithalten? Wenn man keine Probleme hat, macht man sich welche. Als wäre es ein ungeschriebenes Gesetz: Auf Krawall gebürstet, vor Angst emotional erstarrt und geistig ohnehin unzurechnungsfähig machte ich mich auf den Weg zu der einzigen Person, von der ich wusste, dass sie mich nicht beim bloßen Anblick herausschmeißen würde. Herr Opfer, keine Frage. Ohne Anmeldung klingelte ich an seiner Haustür. "Du bist immer für eine Überraschung gut", sagte er mit einem Lächeln auf dem Gesicht und ich blieb nur peinlich berührt an der Schwelle stehen, den Blick auf die Füße gerichtet. Stumm wie ein Fisch - ein gefangener Fisch, den man gerade mit einem Netz auf ein Boot gehievt hat. Dieses Bild voller Leid: Jappsend, hüpfend, tonlos schreiend. Letztendlich kenne ich es zu gut, um nicht mit zu fühlen: Diesen Augenblick, in dem man eigentlich nur zusehen kann, wenn etwas Schreckliches mit einem passiert. So furchtbar, dass man sich nicht zu wehren weiß  und nur zuguckt. Nur guckt während Lebendigkeit entflieht.
Herr Opfer bat mich herein, entschuldigte sich für eine verspätete Nachricht, die er mir vor einigen Tagen schrieb. Er machte Tee; überzogenen, bitteren Schwarzen Tee. Aus Vernunft sagte ich nichts, denn als ich ihn das letzte Mal besuchte, beschwerte ich mich schon, dass er überhaupt keinen Tee im Haus habe. Irgendwie war es eine liebevolle Geste. Das Schwein bewegte sich zwischen meinen Füßen hin und her. "Denke nicht einmal daran, zu denken, er würde sich Gedanken um dich machen."

An diesem Dienstag war das Schwein besonders beißend. Jedoch auch mein Kopf war dies. Immerhin bin ich kein Fisch. "Weißt du, dass ich erst neulich mit K. (eine ehemalige Arbeitskollegin, die damals das `Date` zwischen Herrn Opfer und mir organisiert hat) gesprochen habe? Sie sagte, du hättest dich - ich zitiere - "in mich verguckt". Außerdem meinte sie, ihr hättet über mich gesprochen und dir geraten, dass du dich trauen solltest und meinte noch zu mir, ich solle dir nicht das Herz brechen. Als wäre sie ein Guru für die zwischenmenschliche Erleuchtung."
Auf das Lachen war ich nicht ganz vorbereitet. Es klang hohl und irgendwie fehl-plaziert. Wie als würde im Kino jemand weinen während eine Komödie läuft, oder eben anders herum, was auch immer das bedeutet. Es machte mich nervöser. Sofern das noch möglich war.
"Oh, ja - K. und ich reden oft zusammen. Auch über dich. Sie hilft mir dabei, mich genügsamer mit meinen Gefühlen auseinander zu setzen. Natürlich auch die für dich.", beendete er. Sie muss ja verdammt überzeugend sein, wenn sie es schafft, ihn von mir zu überzeugen. Ein Stich ins Herz folgte, wie ein Knoten in der Magengrube. Der zappelnde Fisch erschien erneut vor meinem inneren Auge.
"Es ist doch okay, dass sie es weiß, oder?", unterbrach er meine Gedanken.
"Als würde die Frage jetzt noch etwas ändern", antwortete ich. Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, ließ ihn dieser Satz nicht gerade Schmetterlinge im Bauch fühlen. Unter Umständen konnte ich sogar ein Stück Zweifel erkennen, oder Verzweiflung. Wer weiß das schon? Das Schwein wollte in genau dieser Instanz das Haus verlassen. Die Zimmer wurden plötzlich enger. Oder wurde mein Ego größer?
"Darf ich kurz dein Badezimmer benutzen?", fragte ich. Er nickte.
Sollte K. auch nichts als gute Intentionen gehabt haben, hatte sich doch nur in Prozesse eingegriffen, die sie nichts angingen. Alles in allem besätigte es nur, was das Schwein und ich ohnehin wussten: Provozierte, aufgeschwatzte Emotionen füreinander sind konditinierte Unumstößlichkeiten. Vorwurfslos ist Herr Opfer ein Mann, ein anscheinend einsamer, unausgereifter Mann, der sich Überzeugungen anpasst. Nur wusste ich nicht, was ich mit dem neu-ergatterten Wissen anfangen sollte: Froh darüber sein, dass K. Vorarbeit offener Zukunftsansichten geleistet hat, konnte ich nicht. Doch was war dann in mir außer Dummheiten? Wie blind konnte ich gewesen sein?
Die Antwort auf meine Unsicherheiten kam wie eine Faust ins Gesicht: Herr Opfer war ein unerfülltes Individuum. Und hier kam K., die Suggestionen auf einem silbernen Tablett servierte; mehr noch: Die auf Verbindungen und vollendete Tatsachen hinwies, eine Lösung, die dem Anschein nach zwei Menschen den Schmerz erleichtern könnte - oder einfach davon ablenken würde - und ihm quasi zum Fraß vorwarf: Das Herr Opfer danach greifen würde, ist logisch erklärt. Somit akzeptierte er falsche Anregungen, formte sie in ein Nest von "Gefühlen" und versuchte sie nun mir unter zu schieben.
Vielleicht war ich enttäuscht, leicht verärgert, doch definitiv nicht überrascht. Beschämend waren lediglich die Erinnerungsfetzen, die sich in meinem Kopf wiederholten: Seine Arme, die mich durch einige Nächte hindurch hielten, seine Geduld, sein Lächeln, sein sanftes "Nicht so" als ich ihm mich anbot wie eine läufige Hündin. "Jetzt greifst du nach Strohhalmen", grunzte das Schwein.

Bedrückt und voller hinterhältiger Gedankengänge verließ ich das Badezimmer wieder. Mit einer Zigarette in Mund saß er noch immer am Küchentisch. Zum zweiten Mal begrüßte er mich mit einem Lächeln.
"Wenn du möchtest, kannst du hier bleiben. Aber ich muss leider zur Uni. Den Laptop kann ich dir hier lassen, wenn du magst? Sonst fühle dich wie zu Hause. Heute kann es auch ein wenig dauern. Werde erst so 19.45 Uhr rum wieder zurück kommen."
"Na dann habe ich ja genug Zeit deine Wohnung aus zu räumen. Vielleicht krieg ich ja was auf dem Sonntagsflohmarkt los", erwiderte ich, mit weniger Zynismus als es gemeint war. So gut kannten wir uns auch nicht, dass er mir seine Wohnung einfach so überlasst. Worüber ich mir ohnehin noch keine Sorgen gemacht habe: Wie kann sich ein Student solch eine Wohnung leisten? Und das auch noch allein? 
"Bitte nehme diese grässliche Deckenlampe aus dem Flur mit. Die bringt mich jedes Mal zum Würgen, wenn ich sie sehe.", nun mussten wir Beide lachen - obwohl natürlich nichts am Thema Diebstahl lustig war. Eigentlich war auch dies verlogen: eigentlich war mir eher zum Weinen zumute. Doch lachte ich, weil ich nicht den Mut fand, meiner Mutter eine SMS zu schreiben, weil ich bei meinen Brüdern nur auf Landmienen trete, mein Vater in meinem Kopf von Ungerechtigkeiten und Soldaten brüllte, ich mich widerlich fühlte und unverstanden; vor Allem das. Primär im Chaos allein gelassen.

Ich wartete nicht auf ihn. Auch seine Lampe ließ ich hängen. Hinter mir schloss ich die Tür mit dem Entschluss, bald alles besser zu machen. Zu diesem Kehrpunkt alle Banden zu brechen, wäre unerfüllend. Immerhin muss ich mir auch etwas beweisen. Tief in mir drin muss noch etwas Menschlichkeit zurückgeblieben sein, auch wenn ich für die Rückkehr von dieser nicht ganz gewappnet war.
Antworten war das, wonach ich suchte. Antworten sind das, was ich brauchte.

+ ~ +

Der Mittwoch folgte wie ein Wirbelwind fremder Schuldzuweisungen. Alles war anders, alles nicht neu. Wie am Tag zuvor stand ich früh um Punkt 6.00 Uhr vor seiner Tür. Verschlafen öffnete er, brabbelte von Gewohnheiten und Ausschlafen, woraufhin ich von Vögeln und Würmern redete. Herr Opfer wollte noch duschen. Er müsse sich den Schlaf abwaschen.
Töricht klang es für mich, zu oft versuchte ich schon, Wirklichkeiten von meinem Leib zu schrubben - mit Bürste, brühendem Wasser und Unmengen Seife. Dreckig blieb ich immer. Als hätte ich all das Negative nur intensiver in meine Haut eingearbeitet. Dort verankerte es sich auch. Ob es mit dem Schlaf genauso funktioniert, weiß ich nicht genau. Immerhin kann ich mich nicht an die Nacht erinnern, in der ich ohne Medikamente von ihr zugedeckt wurde.

Nach ein paar Minuten kroch er aus dem Badezimmer. Seine Haaren waren triefend nass: Wasser rann in kleinen Bächern seinen Hals hinunter. Was auch immer mich packte, kann ich nicht mehr sagen. Ich musste zu ihm gehen. Wie in einer Art Trance sah ich mir selbst zu wie ich die Hände zu Fäusten ballte, ungesehen, und hastig in seine Richtung stolperte. Weder die Geschwindigkeit, noch dieser Impuls waren 'normal' - denke ich - so dachte auch das Schwein.
Auf einem Schoß platziert, küsste ich ihn so gut es ging. Mir hat noch nie jemand gesagt, ob ich gut oder schlecht darin sei. Was an sich keinen Unterschied machte: Ich war hektisch und krampfhaft, machte nur, was ich wollte. Auf sein verwirrtes "Huh?" reagierte ich nicht. Als würde ich nicht wissen, was ich tat - das wusste ich genau. Nur war ich nicht mehr Herr über das Geschehen. Diese Person, der ich zuschaue, das war nicht wirklich ich. Das war ein Roboter, ferngesteuert und eiskalt. Zweifel hatten keinen Platz: Ein Computer denkt nicht rational. Auf ihn musste ich so fieberhaft und willig gewirkt haben, so entschlossen. Nichts brachte mich aus meinem Wahn, auch nicht die Worte: "Ermm... Moment. Wirklich? Ist das okay? Willst du das?"
Obwohl irgendwas noch in mir schrie "Nein, natürlich will ich das nicht. Das ist das Schlimmste, was du mir antun könntest", lächelte ich und fragte: "Du hast schon ein Kondom da, oder?"
Mit Details möchte ich euch verschonen. Doch mit dem Weniger-werden der Kleidung, wuchs dieses widerliche Gefühl in mir. Diese Abscheu vor mir selbst, die keine Grenzen kennt. Ekel, Abscheu - anders kann ich es nicht bennenen. Ich bin ein Monster. Dieses Wesen da auf der Couch mit Herrn Opfer: Kann es ein Mensch sein? Nein, sicher nicht. Es ist innerlich betäubt und emotional weggeschlossen. Doch es wusste, was es tut - das kann man aus der Ferne beurteilen. Waren seine Worte auch schwer aus zu machen, konnte ich aus Erfahung seine Forderungen erfüllen. In gewisser Tiefe hat alles seinen Rhythmus, auf gewisser Weise sind Gebetsmühlen wie "Lass' es bitte schnell vorbei sein und lasse ihn nichts merken" auch nur eine Überbrückung der Zeit.

Wie lange dieses emotionale Anästhetikum hielt, war unwichtig. Die Maske durfte nicht fallen. Nachdem er fertig war, wollte er mich küssen. Doch das habe ich nun wirklich nicht verdient gehabt. Immer noch getrennt von Realität entschuldigte ich mich und verschwand im Badezimmer. Irgendwelche Worte folgten mir. Doch ich schloss sie fort. Genau wie meine Undankbarkeit.
Das Gesicht im spiegel erinnerte mich erneut an den Fisch, der zugrunde geht. Vielleicht versuchte ich zu sehr, nicht zu weinen, doch was soll man schon tun, wenn man nur zugucken kann?

Die Zeit danach waren unangenehm. Er forderte mich auf, ihm Fragen zu beantworten, die ich nicht einmal mir selbst beantworten konnte. Bis ich ging. 

+ ~ +

Am gleichen Abend schrieb K. mir eine Nachricht auf Facebook:

Hey Emaschi, 

[...]
... wegen der Gesamtsituation: Hoffentlich stimmt alles. Vielleicht solltest du dir bewusst machen, dass nicht alles immer in Ordnung ist, was du tust. [....] Wenn man nicht gelernt hat, die Zeichen richtig zu deuten, kann man es auch nicht.  Doch möchte ich nicht weiterhin so vage sein: Gerade hat Herr Opfer etwas gesagt, was mich etwas beunruhigt hat. [...] Er glaubt, dass ihr zwar voran kommt, doch alles ziemlich einseitig ist. Von welcher Seite geht es denn aus? Ihr Zwei verwirrt mich. Dabei würde es so gut passen, ihr Zwei, als Pärchen. Wenn das klappt, überreiche ich euch Beiden eine Medaille. 
Wenn du über was reden möchtest, schreibe mir ruhig, ok? Ihr seid derzeit irgendwie verwirrt, als würdet ihr Beide nicht wissen, was ihr da treibt. [...]

Daraufhin folgte eine Nachricht von Herrn Opfer:

"Können wir miteinander reden? Ich kann dich auch abholen, wenn du magst."

Er holte mich ab. Zwar gingen wir zu ihm nach Hause, doch geredet hat nur er. Allerdings endete dieses Gespräch abrupt.
"Darf ich dich auch anfassen?", wollte Herr Opfer wissen. Plötzlich erfüllte mich wieder dieses Leere, doch nicht mit sofortiger Wirkung wie in den frühen Stunden dieses Tages. Angst war auch da, regelrechte Panik. Mein Herz pocherte unkontrolliert. Das Schwein kicherte aus einer Ecke: "Ursprungsinstinkte kann man nicht abschalten." und eine andere Stimme schrie: "Du hast das schon mehr als einmal überlebt, Schlampe. Tu` jetzt nicht so keusch."
Die Augen schließend, unbedacht seufzend, ach - würden diese Stimmen doch einfach verschwinden. Schande und Scham wurde aus Eimern über mich ergossen. Das sollte auch alles sein, was von meiner Würde übrig war. Erbärmlich wie schnell ich doch zu brechen drohe.
"Ich gehe mal eben auf die Toilette", flüchtete ich, in stiller Hoffnung, dass die Frage in Vergessenheit geraten würde. Immer wenn ich durch die Tür ins Badezimmer trete, scheint es als wäre es plötzlich okay, Tränen freien Lauf zu lassen - geformt aus Stress und Kummer und Angst und angestautem Leid und... und... und... Mir tat der Magen weh, mein Kopf drehte sich - ich hasse mich selbst so sehr, dass ich es nicht mehr in Worte fassen kann. Wozu das alles? Warum leben, wenn alles nur ein Aushalten ist? Ein Zwang, gerecht zu werden, für Menschen, die das gar nicht verlangen? Es brennt in mir. Kein Meer aus Tränen kann dieses Feuer löschen. Trotzdem setze ich ein Lächeln auf, spiele meine Rolle mäßig bis gut.




+ ~ +


Am Donnerstag Morgen lastete noch immer eine Wolke des Unausgesprochenen über ihn und mir. Die Stimmen wurden nicht leiser, auch wenn ich 2mg mehr Risperidon einnahm als verordet. Nicht, dass ich clever genug gewesen wäre, um mir Tavor in die Tasche zu stecken.
Meine Mutter schwebte über mir, ihr Schatten, ihr Geist; wie auch immer man es bezeichnen sollte. Gedanken wie "Vielleicht stirbt sie jetzt in diesem Moment" oder "Ob ihr meine Geburt im Nachhinein leid tut?" konnte ich nicht aussperren. Mein Vater sagte immer "Es gibt gute Tage, es gibt schlechte Tage" und diese Tage waren gewiss das Letztere. Die schlechten Tage trank er sich erträglich, trank sein Gewissen hinfort - doch was mache ich? Ich spalte meine Seele, weil ich den Geruch von Alkohol nicht ertragen kann. An einem besonders schlechten Tag, damals muss ich 15-16 Jahre alt gewesen sein, trat mein Vater mit gestiefeltem Fuß nach meinem jüngeren Bruder. So, dass dieser mit dem Kopf gegen den Rahmen einer Tür fiel. Nachdem er dort fertig war, drehte er sich zu mir und schrie: "Du bist genau so wie deine verfickte Schlampen-Mutter" und schlug mir ins Gesicht. Normalerweise schlug er mich nie ins Gesicht, normalerweise auch nicht mit solcher Wucht - doch Alkohol enthemmt, heißt es nich so? Obwohl das nichts mit Herrn Opfer zu tun hat, wiederholte sich in meinem Kopf nur immer wieder dieser Hass. Diesen Hass, den ich verdient habe; puren Groll, Feindseligkeit - diesen Käfig aus Zorn und Verbitterung. Zwar bin ich nicht meine Mutter, auch nicht mein alkoholisierter Vater, doch weiß ich auch nicht, wer ich bin.
Ich möchte nicht mehr denken, nie wieder. Möchte keine Erinnerungen, keine Lasten, nicht immer mit besorgter Miene in Angst verschwinden.



Das Schwein blickte nur verächtlich zu mir auf: "Es hat dich niemand gezwungen, hier her zu kommen. Nun ja, wenigstens entwickelst du nicht gerade eine Psychose."


Herr Opfer und ich spielten Online-Scrabble während er in der Uni war.
Geredet wurde nicht.
Bis er nach Hause kam. Sicherlich hat er mit K. gesprochen, denn er ist nicht der Typ, der ohne Vorwarnung unsensibel Themen anspricht, die Allgemeinheiten, um die Menschen herum tänzeln.
"Du hast viele Narben, Emaschi. Überall am Körper."
"Ich wünsche mir auch, dass du einen angenehmen Tag hattest."
Von Narben und offenen Wunden zu reden bringt Unbehagen, zu jeder Zeit. Erinnerungen, die ich den Tag lang versucht habe, zur Seite zu schieben, flutete mein Gedächtnis. Einfach nicht daran denken, beiseite schieben, beseite schieben, nicht daran denken. So einfach wäre es gewesen. Mein Mund blieb geschlossen.
Gnadenlos schossen Bilder vor meine Augen, Dämonen verganener Tage: Herzlose Hände, arglistiges Gelächter - ziehend, reißend, so unvorstellbar tief fiel ich, so klein fühlte ich mich und dieser Schmerz. Namenlos. Unvergleichlich.
"Du kannst ruhig darüber mit mir reden. Ich verurteile dich nicht. Die Narben auf meinen Armen hast du ja auch schon gesehen.", er lächelte. Was sollte das? Wollte er mich noch weiter herabsetzen? Wollte er, dass wir uns Beide zeitgleich menschenunwürdig fühlten?  Diesen Mist verstand ich nicht. Wenn er damit versuchte, mich einfühlsamer zu stimmen, hat das verdammt nochmal nicht geklappt. Bombardiert von Scham, Schnade, Ärger, Ekel und Selbsthass - so viel Selbsthass - und diese anderen Gefühle, die ich alle samt verachte - ich konnte das einfach nicht. Was wollte er mir den erzählen? Eine Anektode wie grausam das Leben sein kann? Wie es ist, wenn man die Vergangenheit nicht loslassen kann und man sich selbst immer wieder in den Abgrund stößt? Ich konnte das nicht. Ich hielt das nicht aus. Es war zu viel, es war zu nah, es war er. Da brauchte es keine Erklärungen mehr, keine Worte.
"Wovor hast du denn solche Angst, Emaschi? Bitte... ich möchte dir nur helfen."
"Nach deiner Hilfe habe ich nicht gefragt."
"Aber wie stellst du dir zwischen uns denn vor?"
"Keine Ahnung. Was sagt K. denn?"
"Du bist sauer, weil K. und ich über uns geredet haben? Das kann doch nicht dein Ernst sein. Wir Beide wollen doch nur, dass es dir besser geht. Denn jeder sieht, dass es dir derzeit nicht gut geht. Was ist denn los?"
Warum musste er so beharrlich sein? Dieses Gespräch war dumm und ziellos.
"Was ist mit dir los? Du denkst also, ich sei nicht ganz richtig im Schädel, womit du unter Umständen auch recht hast, doch zum Ficken reicht`s, oder was?"
"DU drehst das Gespräch gerade in eine Richtung, die du dir selbst erstellst.", inzwischen wurde auch er wütend. Seine Stimme nahm diesen aggressiven Unterton an, ein Warnsignal, welches ich nich deuten konnte. Nicht in diesem Moment.
"Emaschi, auch wenn es verwirrend scheint, und es weh tut, bitte sage mir einfach wie ich dir helfen kann. Rede mit mir. Bitte."
Jetzt war ich es, die eingeengt wurde: Umstellt wie ein Tiger in Gefangenschaft. Was erwartete er denn? Was soll ich denn in Worte fassen, oder besser: Wo sollte ich den anfangen? Bei der sterbenden Mutter (die vermutlich nicht einmal sterbend ist? Beim Alkohl-kranken Vater, der zu Wutausbrüchen neigte? Beim perversen Cousin, der noch ein niedrigeres Wesen hat als ich? Bei Mitschülern, die alles andere als offen-armig und menschlich waren? Bei Lügen, die aus meinem Mund krochen, um die Welt ertäglicher zu machen?
"Verpiss dich einfach.", sagte ich und fing an meine Sachen zusammen zu packen. "Das solltest du eigentlich zu mir sagen", fügte ich hinzu. Seinen Augen wich ich aus, er stand auf und packte meine Handgelenke. Unwillkommen wie sein Größe, die mich überschattete.
"Warte doch mal kurz. Du musst die nicht öffnen, nicht jetzt. Ich möchte nur wissen, dass deine Gefühle echt sind. Weißt du? Du sollst von meiner Seite aus wissen, dass ich dich mit meiner ganzen Kraft unterstützen möchte, in jeglichem Sinne. Vertraust du mir denn gar kein bisschen?"
"Mache dir um Vertrauen keine Sorgen. Ich geh noch meine Sachen aus dem Bad holen und dann brauchst du mich nicht wieder sehen."

Er sah mich mit großen Augen an und setzte sich auf sein Sofa. Genau dieses Bild brannte sich in meine Erinnerung. Denn genau so verließ ich den Raum. Ein junger Mann, dessen Herz gebrochen war, die Hände tief im Gesicht vergraben.
Dann sagt noch einmal jemand zu mir, ich wäre nicht kalt. "Ein guter Mensch hätte das nicht so gehand habt", meinte das Schwein zynisch. Ein guter Mensch hätte die Chance nicht gehen lassen, ein guter, verfickter Mensch wäre nicht so herzlos. Nur weiß Herr Opfer nicht, dass ich ihn vor einem Monster beschützt habe: Ihn vor emotionalen Untergängen bewahrt habe. Wenn es auch schmerzt in meiner Brust: Immerhin ist es besser als diesen Schmutz auch eine andere Seele zu lasten. Da bin ich bevorzugt die Böse. Jemanden wie mich kann man nicht lieben. Jemand wie ich kann nicht lieben. Er verdient so viel besseres als das, was K. in eingeredet hat, heilen zu wollen.


Kaputt. Alles liegt in Scherben.

Freitag, 10. Januar 2014

Kaputt

Im Spiegel sehe ich Abschaum. Ein Monster. Dieses Mal habe ich alles kaputt gemacht: Meiner Mutter habe ich jegliche Annäherung versagt, meinen Vater und meine Brüder verärgert und zwischen Herren Opfer und mir alles kaputt gemacht. Ich hab ihm das Herz gebrochen, denn ich habe ihn von Anfang an manipuliert. Ich bin ein Höllenkind.

Montag, 6. Januar 2014

Acht Sekunden

Denn sinnbildlich gesehen bin ich nichts als ein Feigling. Ich traute mich nicht meiner Mutter zu antworten, also wollte ich im Krankenhaus anrufen, um zu fragen, ob sie stirbt. Acht Sekunden ließ ich es läuten; doch das Klingeln wurde zu laut für meine Ohren, fraß sich durch die Knochen in mein Innerstes wie eine Bleikugel. Die Welt stoppt manchmal und es ist schwer an einem Ort zu bleiben, wenn ihr versteht.
Meine Finger sind nicht schwach, doch der Geist und die Beine sind es - vom Blutverlust der letzten Jahre. Eine Blume im Wind, ein Vogel ohne Flügel - voll und ganz unpoetisch: Einen Ausweg gibt es nicht für Jedermann.
Stille setzte ein nachdem ich den Hörer auflegte. Darauf folgte nichts mehr. Vielleicht auch nie wieder. Die Anspannung fährt durch die Muskeln-Sehnen-Atem-Körperlosigkeit. Durch meinen Kopf wandern Kriminalstatistiken und Vorurteile, die ich alle auf mich selbst projezieren kann. Und werde. Schießpulver in der Luft, der Geruch von Gefahr. Ein Finger küsst den Abzug. Endlich kann ich das Ende schmecken. Wenn auch nur für einen Moment.
Ist es auch nur meine Fantasie: Längst ist es Zeit, das "Klick" zu leben und im "Bam" zu sterben wie Feuerwerke. Auf einmal können Vögel wirklich fliegen. Doch die Antwort auf meine Frage kenne ich noch immer nicht.

Sonntag, 5. Januar 2014

Krankenhaus

Sie ist seit letztem Jahr im Krankenhaus. Natürlich in meiner Heimatstadt. Ob sie erwartet, dass ich hinfahre? Ich kann da nicht hin. Mir fehlen die geldlichen Mittel für eine Bahnfahrt. Außerdem ist mein Vater derzeit in dieser Stadt; und ich möchte nicht in der selben Stadt sein wie er.
Was soll ich machen? Ich bin total überfordert. Das Handy ist jetzt unter meinem Bett. Mein großer Bruder meinte nur: "Wenn sie sich entschuldigt, würde ich mich vielleicht bei ihr melden. Vorher nicht." Dabei fühlt es sich an, als wären wir die Verlierer. Jeder hat verloren, weil es gar keine Gewinne gab. Diese Angst.... ich kann sie nicht beschrieben.... Sollte ich Lorazepam nehmen? Es ist zum Heulen. Meinen zweiten Bruder habe ich auch geschrieben, ob er davon wusste. Er sagte: "Ja, ich wusste es über deine Cousine, die in dem Krankenhaus arbeitet. Mit der Leber hatte sie ja wegen der Hepatitis lange Probleme. Du weißt schon, das hatte sie ja damals von ihrem ... Freund... aus Thailand, oder so. Im Oktober hatte man ihr die Gallenblase entfernt, sie hat 8 Steine. Jetzt hat sie laut K. (die Cousine) eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Wahrscheinlich war ihr lediglich langweilig, dass sie dir geschrieben hat." Schön, dass ich ihrem Entertainment dienen konnte.... Was soll ich tun? Sollte ich überhaupt was tun?
Wo ist der tolle Herr Therapeut, wenn man ihn mal braucht? Nichts für Ungut. Vielleicht lege ich mich jetzt ins Bett, oder wasche Wäsche, oder geh in die Küche und keine Ahnung... mache irgendwas.... Überfordert.

SMS

Meine Mutter hat mit eine SMS geschrieben. Das ist sonderbar. Seit Jahren habe ich kein Wort mehr von ihr gehört. Sie fragte mich, wie es mir ginge. Als wäre es die natürlichste Frage der Welt; welche sie vielleicht auch ist. Ein Standard unter Floskeln, denn man greift nicht nach Sternen, sondern nach fernen Wunden. Immerhin brauchte ich nur zwei Stunden, um zu antworten - durch Panikattacken beschwert, Selbstvorwürfen verlängert.
"Es ist ok. Wie geht es dir?", schrieb ich zurück. In Bedeutung unbedeutend, etwas geschrieben und nichts gesagt. Unter Umständen wäre auch das "normal", doch es handelt sich hier um meine Mutter. Inzwischen antwortete sie mir mit einer weiteren SMS - nur traue ich mich nicht sie zu öffnen. Das Schwein flüstert "Tu` es! Was soll schon passieren?", mein Kopf dreht sich - tausende Gedanken auf einmal, unverschlüsselt und verwirrend.

Was wird sie nach all diesen Jahren schon von mir wollen? Vielleicht stirbt sie ja und möchte noch Frieden schließen. Tut es ihr leid, all das von "Früher"? Wollte sie nur schreiben, um Vorwürfe zu machen, dass ich mich nicht als erstes traute?
Wenn ich ehrlich sein soll, wünschte ich mir, sie hätte mir gar nicht erst geschrieben. Der Schmerz war anwesend, doch hintergründig, wieso muss sie jetzt alte Wunden aufreißen? Wobei es noch so viele unbehandelte gibt?

Samstag, 4. Januar 2014

... und wieder dreht sich der Wind

Erneut breiten sich in mir ungreifbare Ängste aus, die keiner nachvollziehen kann. Wie aus dem Nichts bricht Schweiß auf meiner Stirn aus, mir wird schlecht und mein Herz rast. Obwohl die Überraschung schnell gewichen ist, empfinde ich sie als erwähnenswert: Panikattacken waren grenzwertig selten in der Zeit von Weihnachten bis zum Neujahr.
Heute ist es wie als würde ich auf einem riesigen Schiff gefangen sein, als einziger Passagier. Der Rumpf hat ein Leck und in den Händen halte ich lediglich einen Eimer, mit dem ich Wasser abschweffeln kann. Ich sinke. Unauffällig, langsam - doch immer.
Wie sehr ich manche Momente auch schätze, weiß ich nicht, was ich mit diesem Leben anfangen soll. Es ist ein Armutszeugnis, gelinde gesprochen. Zeit ist vorhanden, doch nichts womit sie sinnvoll gefüllt werden würde. Es geht nichts vorwärts, nichts zurück; an einem Tag greife ich in Träumen nach Sternen, an anderen versinke ich im Kummer von verschwommenem Geltungsbedürfnis. Manchmal wachei ch morgens auf, und stecke im falschen Körper: Meine Denksweisen sind versändert, meine Einstellungen, selbst meine Ängste. Dann ich gar nichts mehr ich, sondern ein Schatten. Früher wollte ich nie ein Mensch sein, der nicht weiß, was er will und bei dem die Werbung entscheidet, was er braucht: Doch bin ich heute viel weniger als das.

Ich habe Angst und weiß gar nicht so recht vor was. Wenn es auch Bedarf nach Reden gäbe, mein nächster Therapie-Termin ist wieder am Ende des Monats. Bis dahin sind alle neu-gewonnenen Kenntnisse Schall und Rauch, weil ich wieder etwas ganz anderes sein werde als jetzt. Es ist so kräftezehrend mit fremden Gedanken zu entscheiden und in den darauf-folgenden 5 Minuten alles zu widerlegen und das Gegenteil zu behaupten. So anstrengend, wenn man Änderungen in einem Tempo wahr nimmt, die gar nicht mehr menschlich sein können. Wo soll es enden, wenn es gar keinen Anfang gibt bzw. so viele, dass niemand mehr die Übersicht behalten kann?

Auch das Schwein möchte ich nicht ziehen lassen. Nicht durch Risperidon und Wortverdrehungen. Wenn es doch das Einzige ist, was mich zusammen hält, warum es gehen sehen wollen? 

Freitag, 3. Januar 2014

Motten

Sind es auch immer die kleinen Dinge, die Einfachheiten, die mich immer wieder zu dir zurück kehren lassen; im Sommer haben wir die Motten an der Decke gezählt und du wolltest mir weiß machen, dass sie in der Nacht in unsere Münder fliegen und Eier in unseren Köpfen legen. Vielleicht haben sie das ja, immerhin ähneln meine Gedanken manchmal einem Kleiderschrank, der lediglich mit deinen Stoffen gefüllt.
Am Ende eines grauen Herbsttages hinterließ ich dir eine Botschaft auf einem Klebezettel und befestigte ihn an der Unterseite deines Schreibstisches. Ist sie noch immer dort? Hast du sie jemals gelesen?

Abgesehen von den Motten waren in deinem Schlafzimmer auch fünf Käfer, die endlos und ziellos gegen die Wände prallten, immer und immer wieder mit einem hohlen "Dunk!" ihren Flug verkürzten. Einerseits taten sie mir leid, denn ich weiß genau wie es ist, wenn man mit dem Kopf durch die Wand will und doch konnte ich einfach nicht einschlafen während sie repetitiv ihr Dasein verbrachten.
So war der Schlaf für mich bis ich Medikamente bekam; 30mg Mirtazapin als Aperitif, denn zur Hauptmahlzeit stand immer Risperidon.

Du wurdest leicht wütend, wenn ich mitten in der Nacht das Bett verließ; ich sei zu laut, warfst du mir vor, ich würde keine Rücksicht nehmen. Ich antwortet jedes Mal, dass es die Motten seien, die mich aufstehen ließen. Zum Licht trugen mich meine Beine, denn dir war nie bewusst, welche Gefahren in der Dunkelheit lauerten. Naives Kind mit deinen "westlichen Welt Problemen", die nur dein Therapeut und der Alkohol verstand.
Im Nachhinein erahne ich, dass ich mich vielleicht intensiver um dich sorgen hätte sollen; hätte deine Tränen auffangen sollen, deine Sorgen mit verlogen-freundlichen Worten abebnen sollen. Doch das habe ich nicht und aus diesem Grund bist du gegangen, richtig? Nicht, weil ich dich nicht verstand oder Ängste nicht mit dir teilte, sondern weil ich dich auslachte als du mir sagtest, dass deine Mutter "gemein" zu dir war, weil sie kein Abendbrot hinterlassen hat oder ich mit "Geschieht dir recht" antwortete als du meintest, dass dein Vater dich einmal grob anpackte, weil du als Kind absichtlich eine Vase kaputt machtest.
Du wolltest Mitleid, ich schenkte dir Leid. 
Du wolltest zweisame Freundlichkeiten, ich gab dir Einsamkeit in Form von "Hör' doch jetzt endlich auf zu jammern".
Du wolltest ein Taschentuch für deine Tränen, ich reichte dir einen Grund für neue.
Auch Klebezettel mit verschwommenen Zeilen ändern daran nichts. Motten sind still. Fühlen sich so fragil an, wenn sie mit holzfarbenen Flügeln gegen die Innenflächen meiner hohl-geformten Hände flattern. Ich habe Angst, doch wirst du nicht erraten können, wovor. Immerhin gibt es in deiner Welt nur dich und in meiner Welt nur Motten, Antidepressiva und fehlende Worte.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Feuerwerk

Ich weiß ja, dass Eigenwerbung nicht immer gern gesehen wird, doch habe ich auf meinem Fotoblog gerade ein paar Silvesterbilder hochgeladen und würde mich furchtbar freuen zu hören, was ihr darüber denkt. Immerhin war es das erste Mal, dass ich Feuerwerke fotografiert habe.

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