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Dienstag, 29. März 2016

Freitag, 18. März 2016

Pestilenz

Maden schwimmen durch meinen Verstand.
Die bröckelnden Wände anbetend, verachte ich den verschwendeten Hass durch Waisenaugen, unter Asphaltdecken.
Lediglich in der Ferne strahlen Herzen wie des Himmels Segen. Nur bin ich aus der Hölle gesandt und an Schwerkraft gebunden.
Aschekinder geben der Wahrheit nun einmal keine Stimme - aus Angst vor Ablehnung oder Herzschmerz.
Die Maden verstummen nicht; sie kriechen, kriechen, kriechen. In meinem Kopf betteln die Stimmen nach falscher Erlösung.
Der Tod flüstert meinen Namen schon so lang. Genau dies ist meine Krankheit. Tief in mir drin und für Außenstehende unerkannt; auf diesem Badezimmerfliesen bin ich kein Mensch. 

Mittwoch, 2. März 2016

Festhalten

Es bedeutet nicht, dass ich aufgehört habe, fest zu halten, nur weil du losgelassen hast.